Pastel de Jaiba – chilenische Krebstorte

Der heutige kulinarische Ausflug geht auf den mir gänzlich unbekannten südamerikanischen Kontinent. Wenn ich bisher noch niemals dort war (auch wenn wir bis vor kurzem ein Werk in Santa Fe, Argentinien hatten), so nähere ich mich diesem Kontinent zumindest kulinarisch.
Von Chile ist überliefert, dass die Güte eines Restaurants an der von ihr angebotenen Pastel de Jaiba gemessen wird. Grund genug sich daran mal auszuprobieren. Weiterlesen

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Thai-Streetfood: Gepfefferte King Prawns mit Som Tam

Meine ersten Reisen nach Thailand sind schon bestimmt 25 Jahre her, aber bei den drei Besuchen haben mich natürlich, wie jeden anderen Besucher auch, die Speisen immer wieder begeistert. Dabei blieben mir insbesondere zwei Speisen in Erinnerung, die mich direkt am Anfang in die Küche Thailands einführt haben. Das eine Gericht glänzte durch ein Übermaß an Pfeffer und Knoblauch, nach dem kaum endenden „Genuß“ des zweiten Gerichts war ich mit allen thailändischen Restaurantbesuchern per du. Weiterlesen

8h Presa / Sobrasada Risotto / Artischockengemüse

Für dieses herrliche Gericht von der Insel Mallorca gab es bei mir zwei Impulse.

Zum Einen stellte mir Casa Selvanegra mit dieser fantastischen Idee Saobrasada, ein Produkt aus Mallorca, vor, welches ich noch nicht kannte. Eigentlich ist das gar nicht so schwer, war ich denn noch so überhaupt gar nicht auf Mallorca oder einer der anderen balearischen Inseln. Ja, da guckt ihr. Ich war noch nie auf … Malle. Echt wahr!

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Skrei mit Apfel Ingwer Sauce

Heute, kurz vor dem Abschluß der Saison, möchte ich Euch ein Gericht mit dem Gold der Lofoten vorstellen. Die Lofoten sind eine Inselgruppe nördlich des Polarkreises, die zu Norwegen gehören und vor deren Küste in den Wintermonaten Januar – April der Skrei (Winterkabeljau)  gefangen wird. Das besondere daran ist, dass der Skrei nicht von riesigen Fischindustrieschiffen gefangen wird, die bis zu einem Monat unterwegs sind, sondern von vielen hundert kleinen Fischerbooten , und der Fisch nach spätestens zwei Tagen gelandet wird. Ich liebe Kabeljau sehr, auch wenn ich den Genuß von Kabeljau aufgrund der Überfischung stark eingeschränkt habe. Dazu unten mehr.
Trotzdem mußte ich mir über die Genusshandwerker so ein stattliches und absolut frisches Stück Skrei besorgen und ein, zwei Gerichte anrichten. Weiterlesen

Weingut Posthof Doll Göth

Beim letzten Städtebesuch fiel mir die Regionalzeitung in die Hand und dort drin wurde ein mir bisher unbekanntes Weingut beschrieben. Hatte der Posthof in Stadecken bei den Wein-Landesprämierungen doch überragende 28 Gold-, 16 Silber- und 1 Bronzeprämierung für seine Weine gewonnen. Darüber hinaus hat der Posthof Doll Göth noch den Staatsehrenpreis für seine Qualität eingeheimst.

Zuhause habe ich dann den Rechner angeworfen und war angenehm überrascht. Schnell hatte ich die gut gemachte Webseite gefunden, einen Weinshop gab es auch. Die Preise bewegten sich bei moderaten 4 € bis 7,50 € bei den Weiß- und Roséweinen.

Also, schnell ein Probierpaket zusammen gestellt, jeweils drei Weine eingebucht, und drei Tage später waren die Weine im Haus. Jetzt folgte die zweite Überraschung. Die Weine schmeckten alle sehr sehr gut. Ich zitiere hier mal Gault Millau, da ich es nicht besser beschreiben könnte: „Die Weine von Roland Doll sind im positiven Sinne modern: blitzsauber, herrliche Fruchtaromen, stimmiges Verhältnis von Qualität und Preis.“
So stehen die Weine bei uns zuhause, die einfachen Weißweine mit Drehverschluss, die besseren Weissweine mit Glaskorken.

Mit dem Paket erhielten wir auch noch eine Art Weinletter mit Berichten über die Weine….. Und dort standen noch weitere wichtige Infos: Wie, der Dollsecco und der RS Silivaner wird auch auf dem Sommerfest des Bundespräsidenten ausgeschenkt.
Und, erstmalig wurde auch ein portweinähnlicher Dessertwein, der mehrere Jahre in den Fässern lag, verkorkt……

Es passierte, was passieren musste und auch passieren sollte. Beim nächsten Besuch, man war ja quasi in der Gegend, fuhren wir beim Weingut vorbei und ladeten den Wagen voll. Leider (Gottseidank) ist der Kofferraum nicht so groß.
Aber den „Portwein“, der P1883″ heißt,  haben wir auch eingepackt. Die ein oder andere Vintage-Portflasche vom Douro hatten wir schon geleert, aber der „P1883“ vom Posthof, aus der Spätburgunder- und Dornfeldertraube, steht den großen portugiesischen Portweinen in nichts nach. Sensationell……

Leider habe ich keine Bilder von der Weinbar aufgenommen, als wir viel zu früh am Vormittag nur an den Weinen schnüffelten, aber Weinbar mit Blick auf das schöne Barriquelager im Hintergrund war schon toll.

Für das Weingut Posthoff Doll Göth gibt es eine klare Empfehlung.