Neue Jüdische Synagoge Mainz

Das Judentum war in Mainz schon stark verbreitet. Gehört Mainz zusammen mit Worms und Speyer zu den SCHUM Bund.
Der Name leitet sich von den drei oben genannten Städten ab (Schpira für Speyer, Waw (U) für Warmaisa und Mem (M) für Magenza)* ab.
Die SCHUM Städte waren damals im Mittelalter für die jüdische Lehre in Mitteleuropa federführend.

Nachdem sich die jüdische Gemeinde im 19. und 20. Jahrhundert in Mainz groß entwickelt hat, hat man an dem heutigen Platz schon damals eine große Synagoge gebaut.
Zu einem Bild der alten Synagoge geht es hier –> Alte Synagoge

Leider fiel diese, wie vieles andere auch, den verbrecherischen Taten der Progromnacht zum Opfer.

Aber in den Jahren ab 1990 kümmerte man sich wieder verstärkt um den Zuzug von russischen Juden nach Mainz, bis es heute wieder ein aktives jüdisches Leben in Mainz gibt.
Im Zuge dessen wurde an der alten Stelle auch die Neue Jüdische Synagoge gebaut.

Der Bau sieht auf den ersten Blick befremdlich aus, bis man ein unklares Schriftmuster daraus erkennt. Allerdings ist es für die Meisten von uns nicht entzifferbar, stellt es nämlich von rechts nach links lesend den Namen Kedushah (קדושה) (Segensspruch für „Heiligung“ und „Erhöhung“) * dar.

Architekturmagazine sprachen zur Einweihung im Jahre 2010 über eines der spannendsten Neubauprojekte in jüngster Zeit.
Bisher stand ich allerdings immer nur vor der Synagoge, habe ich es noch nie hineingeschafft.
Da die Gemeinde aber recht aktiv ist und ein großes öffentliches Programm hat, werde ich es schon noch schaffen.

Anzumerken ist, dass in MZ-Weisenau noch ein andere, viel kleinere Synagoge im Jahre 1996 wiederaufgeweckt wurde, die selbst die Nazi-Zeit unversehrt überlebt hat.

Weitere Informationen und bessere Bilder gibt es beim Wikipedia Eintrag

  • entnommen aus Wikipedia

Hilton City Mainz

Wir haben unsere Zimmer (wir hatten noch weiteren Besuch dabei) dieses Mal im Hilton City gebucht, wo wir ein schönes Arrangement gefunden haben.

Das Hilton City ist nicht zu verwechseln mit dem Hilton Mainz, dass direkt am Rhein liegt und in dem gerne große Veranstaltungen stattfinden.
Dieses liegt im Zentrum von Mainz, wenn auch sehr ruhig gelegen. Aber nach 100 m Fußweg ist man direkt an der Schillerstraße mit dem Fastnachtsbrunnen.

Das Hotel hat uns recht gut gefallen. Kommen wir doch gerade aus den USA, so sind wir mehr als erfreut über die guten Matratzen, nicht so weich, sondern schön fest.
Das gesamte Hotel und das Zimmer sind auf einem sehr guten Niveau, nichts hapert oder ist angeschlagen.
Genutzt haben wir auch die Nespresso-Maschine, die in unserer Zimmerkategorie zur Verfügung stand.

Das Frühstücksbuffet war für ein 4-Sterne Hotel gut, aber auch nicht außergewöhnliches.
Schön war aber die eingebaute Kirchenreplik im ansonsten neugebauten Innenhof.

 

Der Mainzer Wochenmarkt

Zu einem perfekten Wochenende gehört ein Besuch auf einem Markt, am besten einem Bauernmarkt, der regionale und leckere Nahrungsmittel anbietet.

Es gibt aber einen Markt, der ist ganz besonders. Das ist der Mainzer Wochenmarkt.

Den Markt kann man gar nicht verfehlen, findet er doch vor dem Dom und um den Dom herum statt.
Das sind der Marktplatz, der Liebfrauenplatz und das Höfchen.Er findet an mehreren Tagen in der Woche statt, nämlich jeweils dienstags, freitag uns samstags.

Während der Markt in der Woche kleiner ist, wird an einem Samstag groß aufgefahren. Dann stellen über 85 Beschicker Ihre Ware zur Verköstigung und Verkauf da.
Einige Stände haben Produkte (Zitrusfrüchte) zugekauft, aber viele bieten gerade in der Saison ihre eigenen frische Produkte an. Und in der Mainzer Umgebung wächst so ziemlich alles Obst  dieser Breiten.
Und so findet man in der Reihenfolge auch frischestes Obst und Gemüse, Spargel, Erdbeeren, Süßkirschen, Sauerkirschen, Aprikosen, Pfirsiche, Pflaumen, Trauben, Äpfel, Birnen etc etc.

Der Liebfrauenplatz wird dominiert von den Kühlwagen, in denen Käse, Wurst, Fleisch, Fisch angeboten wird.
Richtig viel los  ist es hier immer, da es auch Stände der Mainzer Winzer gibt und scheinbar alle Menschen einen Schoppen (Weinschorle) in der Hand haben, ober für ein Stück Fleischwurst anstehen (Mainzer Leibspeise).
Auf und um den Liebfrauenplatz gibt es eine Menge zu sehen. Das Gutenbergmuseum, gewidmet dem Mainzer und Erfinder des Buchdruckes Johannes Gensfleisch Gutenberg, die alte Wache der Preußen, der Nagelsäule, und dem wehrhaften Haus, in dem noch zwei Kanonenkugeln aus der preussisch-österreichischen Belagerung stecken, als Mainz 1793 nach französischem Vorbild die erste Republik in Deutschland ausriefen.

Auf dem Marktplatz, mit seinen herrlichen barocken Markthäusern (hinter der Fassade stecken alles neue Gebäude), wird hauptsächlich Obst, Gemüse, & Blumen angeboten.

Auf dem Höfchen stehen nochmals spezialisierte Stände, mit frischen Obstsäften, Honigsorten, Käseanbieter uvm.

Da die Beschicker alle die gleichen Sonnenschirmen benutzen sollten, ist das Bild, dass sich bietet, wunderschön.
Leider kann ich nicht soviel kochen und essen, wie ich immer wieder einkaufen möchte.

Ein Besuch des Marktes ist ein Muss, jedes Mal wenn ich dort auf Heimatbesuch bin.

 

Touchnote – die elektronische Postkarte

Urlaubszeit – Reisezeit – Postkartenzeit

Seit zwei Jahren nutze ich Touchnote APP auf meinem Handy, um die obligatorischen Postkarten zu verschicken.
Was ich daran mag, ist dass ich nicht mehr auf die Suche gut aussehender Postkarten gehen, diese Postkarten dann mehrere Tage mit mir rumschleppen, nur um diese noch schnell am Abflughafen  in einen Briefkasten auf den Weg bringen muss.
Sicherlich legen einige bedachte Personen mehr Wert auf Handgeschriebenes, dass sollen sie auch bekommen, so wahr ich mich rechtzeitig darum kümmere.
Dem Rest schicke ich aber Postkarten mit eigenen Bilder vom Urlaub, mit persönlichen Impressionen und immer mit einer bildlich unterstützten Prise Humor.

Einmal verschickt, sind die Karten ca. drei Tage später zuhause im Briefkasten. Gedruckt und verschickt wird die Karte immer aus dem Land des Nutzers, in dem Fall aus Deutschland, obwohl ich ganz woanders bin.
Aber, wer hat schon mal Postkarten gesehen, die schwarze Bretter oder Kühlschränke verzieren und Text mit Briefmarke zeigen statt Motiv.  🙂

Sehnsucht Deutschland – Peene

Vor mir liegt wieder einmal eine schöne Ausgabe des Magazins SEHNSUCHT DEUTSCHLAND.
Darin eine schöne Idee für die Herbstferien, wie ich finde. Eine Paddeltor auf der Peene. Mal sehen, ob wir das machen werden.

20140701-201213-72733917.jpg
Magazin 3/2014
20140702-073737-27457955.jpg
Aus dem Magazin Sehnsucht Deutschland 3/2014