GrexInn – Griechischer Abend mit Lamm-Stifado und Sesam-Eis mit eingelegten Feigen und Engelshaar

Es ist September, der Herbst kommt so langsam um die Ecke und auch der Wunsch nach etwas deftigerem Essen. Das gibt es doch nichts passenderes als ein schönes Lamm-Stifado mit viel Zimt und Nelken Geschmack.

Den Nachtisch habe ich mir einem meiner letzten Besuche im Askitis abgeschaut. Sicherlich habe ich jetzt noch genug Engelshaar zuhause rumliegen. Mal schauen, wie ich das noch verarbeiten kann.

  • Lamm-Stifado mit Kritharaki (Nudeln)
  • Sesam-Eis mit eingelegten Feigen und Engelshaar

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Linguine Vongole

Der Fernsehsender Kabel1 fungierte bei mir das Dasein eines Nischenfernsehsenders, der von mir eigentlich nicht bewusst angesteuert wird.

Aber Zumindest kam ich an diesem Freitag in den Genuss einer Folge von „Mein Lokal, Dein Lokal“. Bisher hatte ich nur die Folgen gesehen, als dort eine Bekannte mitgemacht hat. Dieses Mal war ich aber früher zuhause und sah zufällig diese Sendung vom Tegernsee. Und dort wurde ausführlich über das Gericht und deren Zubereitung von Spaghetti Vongole schwadroniert, dass es uns nach der Sendung nach diesem Gericht gelüstete. Weiterlesen

Immer wieder … Pici …. mit Beilagen und Pastis

Frage ich meine Frau, was wir am Wochenende kochen sollen, bekomme ich häufig die prompte Antwort „… die dicken Nudeln..“. Ja, es gibt diese ständig wiederholenden Gerichte, die man einfach einmal im Monat zubereiten, kneten, rollen, ziehen muss. Da kümmert es mich nicht mehr weiter, dass das Ragu drei Stunden sanft und leise herumköchelt, während ich Routine darin bekommen habe, die dicken Nudeln einzeln mit der Hand zu rollen.
Wir lieben den intensiven Geschmack nach Nudeln, gepaart mit einem deftigen Ragu Auch muss ich mich mal nach Variationen der Pici-Saucen kümmern, womit man diese tollen Nudeln noch kombinieren kann. Tipps nehme ich natürlich auch noch gerne entgegen.

Für die beeindruckend schöne Vorspeise bedanke ich mich bei Lieberlecker für die Vorlage.
Das Sorbet ist selbstkreiert, mich dürstete es nach einem Sorbet nach einem Blick auf den Nachbartisch am lauschigen Freitagabend im Baccala nach dem unten abgebildeten Resultat. Da in dem Sorbet ein  40% Ricard drin ist, brauchte das Sorbet über 24 h, bis es überhaupt gefror. Und packt man es aus, dann zerläuft es auch direkt nach zwei, drei Minuten. Aber lecker war es.

Dinner:
Ziegenkäse mit Walnüssen in Tomaten
Pici mit Rinderragú
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Transparente Parmaschinken Nudeln mit Zitronenthymian- Lavendel Vodka Espuma

Eine wahre Geschmacksexplosion war es,  unerwartete intensive Geschmacksaromen, die der Vodka in der Espuma direkt über alle Blutbahnen durch den Körper schoss. Interessant war es auf jeden Fall, wenn auch keiner seine Vorspeisenportion aus Konsistenzproblemen aufgegessen hat. Warum brauche ich bestimmt niemanden bei dem Bild zu erklären. Da half auch kein stundenlanges Auskochen von mühsam gesammelter Parmaschinkenresten vom Italiener, kein Abschöpfen von Fett und Klären der Suppe. Essen konnte man nur eine kleine Portion, die aber mächtig in Erinnerung bleiben wird.

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Ein Rezept gibt es nicht mehr wieder. Denn das Gericht wird nicht mehr nachgekocht. Mit so einem Espuma werde ich aber wohl noch weiter experimentieren.

Feel free to comment. 😀

Scaloppina al funghi di Marsala

Die letzte Zeit war ich mit dem Ausprobieren von neuen/alten Geschmacksrichtungen und Rezepten bisschen sparsamer. Auch weil ich vom Jüngsten (12J.) in der Familie zu hören bekam, dass es immer so etwas Exotisches zu Essen gibt. Also blieb es mal eine Zeitlang bei Brot & Butter Gerichten.
Aber vor kurzem fiel mein Blick auf eine Flasche Marsala. Ja, ich gestehe. Eine süße Flasche Marsala cremovo fino. Marsala, mit dem ich als Jugendlicher unter Aufsicht der Eltern in Italien die ersten und letzten Schritte des betreuten Trinkens gemacht habe. Nun sah ich diese Flasche im Regal stehen, den Arm hatte ich schon halb ausgefahren, sollte in die Zabaione doch ein Schuss Marsala rein, aber dann habe ich den Arm doch wieder reingeholt. Irgendwie sind wir nicht Freunde von Gegenständen in der Wohnung, die nicht häufig benutzt werden. Demnach blieb der Marsala beim Italiener im Regal stehen und für die Zabaione hatte ich noch eine Flasche Scheurebe Auslese aus dem Keller geköpft (musste eh mal getrunken werden).

Dann fiel mir aber auch noch ein Blogeintrag von Lamiacucina auf, der auch so in alten Reiseerinnerungen von Marsalagerichten schwärmte. Wenn dass jetzt nicht eine Ausrede für einen Marsalawein ist, dann kommt die Ausrede nie mehr wieder zurück. Beim nächsten Besuch beim Italiener, der schneller geplant als ich seine Tür vom letzten Besuch geschlossen hatte, hatte ich gleich nach einer typischen Schnappbewegung die Flasche in den Händen.

Auf die Frage vom Jüngsten (siehe oben bzgl. exotisch) , „was gibt es zum Nachtisch,. wann machen wir denn mal Pistazien Creme-Brûlee???“ konnte ich nur antworten, dass wir überhaupt keine Pistazien im Haus haben.
Nach 10 minütiger fieberhafte APP-Rezeptesuche schlug er mir vor, dass er selber doch eine Nougat Creme-Brûlee machen könnte.

Gesagt, getan. Ich kümmerte mich um die Scaloppinas und er um die Creme-Brûlee. Da wir aber wie schon gesagt keine Freunde von ungebrauchten Gegenständen in der Wohnung sind und auch keinen Bunsenbrenner habe, mußte die Creme-Brûlee im Backofen unter dem Grill bruzeln. Das Ergebnis war dieses Mal nicht so überzeugend, weshalb ich mit einem Zwinkern einen Bunsenbrenner zum Geburtstag bekam. Ziemlich „uneigennützig“ meine ich.  😉

Jetzt haben wir sowohl eine Flasche Marsala in der Wohnung als auch einen Bunsenbrenner  und paar Rezepte der Rubrik „Machen wir mal wieder,.. allerdings als Pistazien Creme-Brûlee“. scallopina.jpg

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Pici, Deftiges auf die dicken Nudeln

Von Werner aus seinem guten Blog Cucina e Piu habe ich mich dieses Mal für ein leckeres Abendessen inspirieren lassen.

Da beim letzten Freitag Feierabend noch etwas Zeit war, wurde „einfach“ mal die Nudelproduktion angeworfen. Es geht nichts über ein schönes leckeres Freitag Feierabend Essen als Start in das Wochenende.

Einen Nudelteig herzustellen geht ja schnell, trotz der Ruhezeit im Kühlschrank, Aber das Rollen der Pici war ganz schön zeitraubend. Das ist aber egal, da das Ragu, dass man nebenbei ja auch noch machen muss, und noch zwei Stunden vor sich hinköcheln muss.
Pici mit RaguBei der Pici  Herstellung nahm ich zum Rollen der Nudeln ein Holzbrett. Auf der glatten Küchenplatte war das Rollen der Nudeln kein großes Vergnügen, es war mehr ein Nudelnschieben als ein Rollen. Weiterlesen

Osteria Montini

Auf den vielfachen Wunsch eines Einzelnen muss ich immer wieder mal in die Osteria Montini essen gehen. Und ich muss gestehen, zu Recht und ich war auch immer froh darüber und nehme mir immer wieder vor, häufiger hierher zu kommen.

Ravioli mit Wildschweinragout, Schwarze Nudeln mit Meeresfrüchten, Taglierini Tartufo Nero, meine geliebten Strozzapreti mit Salsiccia, verschiedene Fisch- und Fleischgerichte, auch Zubereitung auf Wunsch, Tortelloni mit Ziegenkäse und Limonen etc. etc., jedoch keine Pizza. Alles durch die Bank lecker und reichlich und meist kann ich mich zwischen den tagesaktuellen Speisen nicht richtig entscheiden. Weiterlesen