Fleischkäse – einfach und lecker selbstgemacht

Am Wochenende habe ich endlich einen lang gehegten Plan umgesetzt. Ich wollte unbedingt mal einen Fleischkäse selber machen. Ich liebe Fleischkäse, aber nur guten und schon gar nicht den Industriellen, den es im Supermarkt abgepackt zu kaufen gibt. Einen Fleischkäse, der ofenwarm ist und bei dem nach einem Bissen der warme Fleischkäsesaft sich in den Mundwinkeln ansammelt und Gefahr läuft, am Kinn runterzulaufen.
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So einen Fleischkäse gibt es heute leider selten. Zuletzt habe ich einen wirklich leckeren Fleischkäse bei einem Metzger in meinem ehemaligen Stadtteil in Düsseldorf gegessen. Weiterlesen

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Gemüsesuppe mit Heilbutt, Pfifferlingen und Fenchel

Wir haben Zuhause eine flexible, feste Kochaufteilung. Montag bis Donnerstag kocht meine Frau für unsere dreiköpfige Familie. Die Tage Freitag bis Sonntag gehören mir. Da wir nicht für die Woche planen sondern täglich frisch kochen, entscheiden wir immer kurzfristig, was es gibt und kaufen entsprechend ein.

Der Freitag ist da immer ein bisschen Sonderfall. Gedanklich schon im Wochenende, körperlich noch am Schreibtisch fällt mir die Entscheidung immer schwer, was es Leckeres zum Start in das Wochenende geben sollte.

So schlug ich, in Ermangelung an guten und schnell umzusetzenden Ideen, die Kolumne „Kochquartett“ der Süddeutschen Zeitung auf und sah das recht interessante Gericht: Gemüsesuppe mit Skorpionfisch, Pfifferlingen und Fenchel. Durch den frühen Herbst ist uns im Moment nach Eintöpfen und herbstlichen Gerichten und Fisch geht eh immer bei uns.Gemüsesuppe.jpgDas Originalrezept, welches ich nicht verlinken konnte, da es von der Süddeutschen Zeitung Weiterlesen

GrexInn – Griechischer Abend mit Lamm-Stifado und Sesam-Eis mit eingelegten Feigen und Engelshaar

Es ist September, der Herbst kommt so langsam um die Ecke und auch der Wunsch nach etwas deftigerem Essen. Das gibt es doch nichts passenderes als ein schönes Lamm-Stifado mit viel Zimt und Nelken Geschmack.

Den Nachtisch habe ich mir einem meiner letzten Besuche im Askitis abgeschaut. Sicherlich habe ich jetzt noch genug Engelshaar zuhause rumliegen. Mal schauen, wie ich das noch verarbeiten kann.

  • Lamm-Stifado mit Kritharaki (Nudeln)
  • Sesam-Eis mit eingelegten Feigen und Engelshaar

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Gekocht – Lavendelpudding

Zum Abschluß eines italienischen Menüs gab es einen Lavendelpudding mit in Purple Curry marinierten Brombeeren und geröstete Pinienkernen.
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Das Rezept habe ich von Tim Raue aus dem SZ-Magazin und habe hier den Rosmarin durch Lavendel ersetzt. Das Purple Curry habe ich mit vielen Gewürzen, die ich vorrätig habe, einfach selber zusammengestellt.
Leider haben die großen, gekauften Brombeeren den Marinaden Geschmack kaum angenommen, während die kleinen im Sommer selber gepflückten Brombeeren als Beilage zur Pasteis de Nata kleine Geschmacksexplosionen ausgelöst haben.

Rezept (4 Personen
)
250ml Sahne
250ml Milch
Lavendelblüten
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Gekocht – Lamm mit Datteln im Tajine

Zuletzt haben wir einen Tajine geschenkt bekommen, einen marokkanischen Schmortopf aus Ton mit Glasur.

Nun galt es ihn mal auf einem offenen Feuer auszuprobieren.

Dazu mußten wir den Tajine erstmal gemäß Anleitung vorbereiten, d.h. über Nacht gewässert und anschließend im Backofen eingebrannt.

Als Erstlingswerk haben wir uns ein Lamm-Dattel Gericht mit Zimt und Ingwer ausgesucht, angerichtet mit Couscous und süßem Joghurt mit Minze und Trauben. Weiterlesen

Pastéis de Nata

Das  portugiesische Nationalgericht in Süß ist das berühmte Teilchen „Pasteis de Nata“. Da die besten der besten Pasteis in Belem gemacht werden, sagt man auch hin und wieder „Pasteis de Belem“ zu ihnen.
Die Teilchen sind in Portugal omnipräsent und schmecken immer sehr lecker.
Wir können diese Pasteis auch hier bei uns im portugiesischen Lebensmittelgeschäft kaufen, doch am liebsten machen wir diese selber.
Es ist auch gar nicht so schwer.pasteis

Zutaten:

Gekocht – Weißwürste mit Fischfüllung

Aus Eatsmarter habe ich mir dieses interessante Rezept für Zander-Weißwürste gemerkt. Ein halbes Jahr lang hatte ich es in meinem Kopf, da bot sich jetzt die passende Gelegenheit das Rezept mal nachzukochen.

Ziel war die Herstellung von Weißwürsten für 6 Personen. Aber statt des recht teuren Zander habe ich ersatzweise Klippfisch geholt. Es ist dem Zander ähnlich und in der Zubereitung auch grätenfrei.
Den Weißwurstdarm habe ich beim Metzger vorbestellt und abgeholt. Ich weiß zwar nicht, warum es bei Metzgern die Fachverkäufer(innen) immer im lauten Befehlston reden/rufen, aber als ich die sagte, dass ich die Bestellung auf meinen Namen abholen wolle, rief eine anderweitig bedienende Fachverkäuferin mit spitzen Ohren und lautem Bellton … „Das ist der, der die Gedärme bestellt hat!“. Das war wie im Fernsehen mit der Werbung „Erna, was kosten die Kondome?“. Ich merkte zwar, wie ca. sechs Einkäuferinnen mal kurz zuckten, aber jede hat die Contenance bewahrt.  Ich inklusive!

 

Zutaten:

Für die Weißwürste
– 150 ml trockener Weißwein
– 1 TL mildes Currypulver
– 600 g Fischfilet (Zander oder Klippfisch oder anderer festes, weißes Fischfilet)
– 2 Eiweiß
– 300 ml Sojacreme oder Schlagsahne
– ½ Bund Schnittlauch
– Salz
– weißer Pfeffer
– 1,5 Meter Wurstdarm (rechtzeitig beim Fleischer vorbestellen!)
– Küchengarn

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Gekocht – Harissa

Harissa ist eine scharfe Würzpaste aus Nordafrika. Wir benutzen Sie zumeist in allen Gerichten, die etwas Würze, Schärfe benötigen.
Die Paste gibt es mittlerweile auch in deutschen Supermärkten zu kaufen, sie ist allerdings sehr sehr milde und hat nichts mit dem eigentlichen Harissa zu tun.
Wir haben in Düsseldorf zwar eine ansehnliche Ansammlung von marokkanischen Geschäften, speziell im Stadtteil Oberbilk in der Ellerstraße in denen es die Paste zu kaufen gibt, aber wir stellen diese lieber selber her und brauchen diese in ca. 1/2 Jahr auf.

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Für Harissa nimmt man (für ca. 400ml):

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