Reise nach England – Bath

Was wäre eine Reise in den Südwesten von England ohne einen Besuch der unter Weltkulturerbe stehenden Stadt Bath. Daher, und wegen der vielfachen Anfragen eines Einzelnen nach Bildern von Bath, gibt es hier und heute einen kurzen visuellen Bericht über diese wirklich wunderschöne Stadt. Weiterlesen

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Reise nach England – Strandleben

Nach dem Kunstbericht kommt jetzt wieder die Alltagskultur dran. Thema ist das original englische Strandleben.

Da wir mitten auf dem Land aber auch nicht so weit vom Meer entfernt wohnten, sind wir natürlich paar Tage an das Wasser gefahren. Allerdings haben wir keine Strandtage eingelegt, sondern haben eigentlich nur paar Orte aufgesucht und bisschen Sonne, Salzluft und Meer genossen. Weiterlesen

Reise nach England – Exmoor

Das Exmoor ist, wie es der Name schon sagt, ein Hochmoor, welches sich über die Grenzen von Somerset und Devon erstreckt. Im Hochland erstreckt sich eine oft baumlose Heidelandschaft, die durch unglaublich steile und tiefe bewaldete Schluchten durchzogen wird. Eine Mischung aus Schottland und subtropischen Regenwald. Weiterlesen

BritaInn – britisch oder nicht britisch, das ist hier die Frage

Ich gebe ja zu, ich war schon lange nicht mehr in Großbritannien. Und nach meinem damaligen neunmonatigen Auslandsstudium und Praktikumszeit in dem Wanne-Eickel von England (Wolverhampton) habe ich zwischenzeitlich nur sehr sporadisch London besucht. Daher sind meine Erinnerungen an Land und lokale Genüsse stark angestaubt und entsprechen bestimmt nicht mehr in Gänze der heutigen Realität.

Denke ich an englischen/britisches Essen, so kommt mir als erstes unser täglicher Essensrhythmus in Erinnerung. Spreche ich von uns, so meine ich hauptsächlich meinen mitreisenden Kommilitonen und den aus Katalonien kommenden Freund, auf dessen Hochzeit wir uns alle vor kurzem sahen.

Ein ordentliches Frühstück gab es bei uns nicht, war man doch noch heftig vom „Vorabend“ gesättigt (Grund: siehe unten). Zum Mittagessen tischte die Uni-Mensa Pies mit Pommes und Bread’n’Butter Pudding mit Vanillesauce auf, als Zwischensnack zur Tee- und Kuchenzeit gab es in der Stadt einen Döner mit Minzsauce. Zum Abendessen wurde wieder irgendwas Frittiertes mit Pommes und Bread’n’Butter Pudding mit Vanillesauceüber die Theke geschoben. Der zünftige Pubabend bis zur Sperrstunde ging meist in eine nette Homeparty oder Besuch  eines Nightclub über, bis die Nacht um 3:00 AM bei einem Inder mit einer sättigenden Portion Chicken Tikka Marsala aufhörte.
An Wochenenden oder Reisen nach Schottland wurden Erfahrungen neben dem Frittierten und Bread’n’Butter Mensa-Einerlei durch Pubfood (frittierter Fisch, Erbsen, Kartoffelstampf) erweitert. Man könnte meinen, das Essen wäre eintönig gewesen. Ich kann aber bestätigen, wir haben uns draufgestürzt.
Gut, der Aufenthalt hat mir 13 kg Gewichtszunahme beschert, was mir aber bei meiner damaligen Relation von 1,89 m Größe und 73 kg Gewicht irgendwie gelegen kam, …. damals……

Das von mir zubereitete und aufgetischte Essen wurde aus diesen meinen „antiquierten“ Erfahrungen gespeist. Ich gestehe auch den Briten als sehr traditionsbewusstes Volk durchaus zu, dass sich das Essen auf der Insel mittlererweise geändert und verbessert hat. Genauso wie ich ja auch nicht jeden Tag (eigentlich nie) deutschen Essens bestehend aus  Sauerkraut, oder Schweinebraten mit Klößen oder Himmel änd Ähd (selten) zu mir nehme. Außerdem stand mir damals nur ein bestimmtes Budget zur Verfügung, so daß höhere britische Genüsse wie Hagis in Schottland mir verwehrt blieben.
So dürfte meine Wahl niemanden verwundert. Es gab das, was ich gemeinhin für britisches Essen halte (in leicht abgewandelter Art).

  • Vorspeise: Salat aus Spinat, gebratenen Kräutersaitlingen und Pastinaken mit Tomatencoulin
  • Hauptspeise: Lammkeule mit Portweinreduktion, Erbsen-Minz Stampf und Kartoffelgratin (mit franz. Chaource)
  • Nachspeise: Bread’n’Butter Pudding (natürlich) mit Vanille-Ingwer Eis

Salat mit Tomatencoulin.jpglammkeule englische art.jpgbreadnbutter.jpg