Heute gibt’s Pink

Am Wochenende war es mal wieder soweit. Auf meinem Heimweg von der Arbeit liegt ein guter Fisch- (Groß)händler. So, mit frischem Fisch gut eingedeckt, wurde ein kleines Abendessen vorbereitet, zu dem es zwei verschiedene Roseweine zur Vergleichsdegustation gab.

Den einen Wein haben wir bei einem Abstecher im Rheinhessischen direkt vom Winzer geholt, den anderen von einem guten Weinhändler.

Als Grundlage gab es gebratenen Seeteufelfilet mit schwarzen Nudeln, gegrilltem süßen Paprika und einem Dip aus schwarzen Oliven, getrockneten Tomaten, Koriander und anderen Kräutern

Rose Vergleiche

Pink (feinherb) – Lea Metzger

Wow, was für ein Duft, welche eine intensive Farbe, ein Bukett an roten Früchten. Ein Wein der rundum gut und lecker ist. Ein Duft und ein Geschmack, der einen förmlich anspringt, den Sommer und heiße schwüle Abende einfordert, um die Abende in illustrer Runde mit einer (oder zwei oder…) Fläschlchen zu genießen.
Ein bisschen irritiert bin ich bei dem Namen Lea Metzger, kenne ich doch bisher nur Uli Metzger. Das ist der Winzer mit den Rindviehchern auf den Ettiketten.
Dieser Rosewein hat aber ein Schwein im Etikett, was ich sehr passend finde.
Die Weine werden übrigens wie folgt kategorisiert:
A ist das Filet (die besten Weine)
B ist Pastorenstück (mittlere Qualität)
C ist die Flanke (die Gutsweine)

Spätburgunder – Weingut Kampf
Auf dem Bild sieht man schon den starken Kontrast dieser beiden Roseweine. Und so brauche ich auch erst mal ein paar Schlücke, um mich auf den weicheren, zurückhaltenderen aber auch trockenen Wein von Patrick  Kampf einzustellen. Und nach den ersten Schlückchen, konnte auch dieser sortenreine, etwas wärmere und runde Wein überzeugen. Ist er doch der perfekte Essensbegleiter für feine, leichte Sommergerichte.
Auch wenn der Pink es einfacher macht, darüber zu schreiben, so lohnt es sich doch sehr, sich mit Patrick Kampf zu beschäftigen. Auf der noch im Aufbau befindlichen Seite kann man sich bei einigen Artikeln über den rasanten Aufstieg des Namens und seiner Weine informieren. Auch ein Besuch vor Ort war zwar kurz, aber sehr informativ.

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