Ausflug nach Tampa

Endlich kommen wir mal zu einem Tagesausflug nach Tampa.
Tampa ist mir hauptsächlich als NFL Fan des Teams New Orleans Saints bekannt, da beide Teams in einer Division spielen.
Sonst weiss ich auch nur von Tampa, dass das dortige Footballstadium paar nette Gimmicks hat.

Also, nach dem ausführlichen Wälzen unseres Baedeckers geht es los.

Blöderweise haben wir auf der Fahrt gemerkt, dass wir die Kamera vergessen haben. Also mussten wir die Bilder mit unseren Handys schiessen, was die Blogleser wiederum freuen sollte.

Erstmal ging es die 90 KM nach Tampa über den Sunshine Skyway, den wir auch von Anna Maria aus sehen können.

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In Downtown Tampa – Franklin Ave – habe ich erstmal meine Saintscap aufgesetzt und erntete zu meinem Vergnügen direkt eine Bemerkung. Es sollte die einzige Bemerkung des Tages bleiben, aber diese Bemerkung hiess „who dat“, ein bekannter Gruss von Saints zu Saints Fan. 🙂

Die Franklin Ave ist eigentlich eine Bankenstrasse und somit tagtäglich eine „stark lebensberuhigte“ Strasse, mit ordentlicher Begrünung, aber sonst nix los, ausser dass man durch Kameraaufnahmen durchspazieren kann.

Aber wir kamen von unserem Startpunkt direkt am Tampa Theater vorbei, dass eine wunderschöne andalusische Innenausstattung haben soll. Leider fanden dienstags keine Führungen statt, aber dass wussten wir schon zuvor.

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Weiter ging es zum River und dem Riverwalk, vorbei an der Convention Hall.

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Auf der gegenüberliegenden Insel von Tampa haben wir im „Jackson“ eine kurze Rast eingelegt, bevor es zum Auto zurück ging.
Dabei war überall an diesem Werktag gespenstig viel Ruhe, keine Menschen waren zu sehen und freie Parkplätze gab es en masse!!

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Da wir erst um 2:30 pm am Raymond James Stadion sein wollten, haben wir uns noch einen kurzen Eindruck von der University of South Florida verschafft, einem ehemaligen Gebäude und Hotel eines berühmten Einwohners. Sorry, aber ich bin nicht so gut in Namen.

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Dann ging es zum Stadion.
Hier ein paar Eindrücke von dem Ort, wo die Saints immer wieder jährlich einen WIN abholen.
Im Übrigen hat Iris mir dabei erzählt, dass Ihr Vater schon immer New Orleans Fan war… Höre ich dort eine Reise Ende November 2015 heraus???

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Nach der Tour mussten wir dringend was Essen und Trinken, die Hitze war schon schädigend, und liessen uns in einem Mc D nieder. Nett die Aufforderung, nicht länger als 30 Min dort zu verbleiben.

Nach einer kurzen Rast ging es zurück north downtown, ins „Ybor District“.
Hierher sind früher viele Kubaner her gekommen und haben die handgerollten Zigarren in Amerika hergestellt. Es ist das Zigarrenviertel der USA, oder besser gesagt, es war das Zigarrendreherviertel der USA.
Das Viertel erinnert durch die Häuser mit den Gitterbalkon ein bisschen an New Orleans, und wird daher auch als „Klein New Orleans“ bezeichnet.
Die Athmosphäre des Stadtteils war sehr cool. Es hat mir sehr gut gefallen.
Tolle Geschäfte wurden immer wieder durch Zigarrencafes abgelöst, vor denen Menschen Zigarren im Aussenbereich geraucht haben. Auch gab es dort eine Vielzahl an imteressanten Restaurants.

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In einem Geschäft haben wir uns mit ein paar Mitbringsel für zuhause eingedeckt.

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Zu guter Letzt standen wir noch vor einer Brauerei, von der ich auch schon von Yelp-Freunden gehört habe. Aber wie schon vorab gesagt, ich war leider der Fahrer.
Aber es lohnt sich auf jeden Fall ein Besuch der mittlerweile vielen amerikanischen Breweries, die exzellente Biere brauen. Hier kann man zum Beispiel 10 kleine Ales á 0,1 l bestellen, sogenannte shots, die unterschiedlicher nicht schmecken könnten. Da verliert die Brauereination Deutschland massiv den Anschluss an der Herstellung guter Biere.
Leider musste ich die Gelegenheit an mir vorbei gehen lassen.

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Wir haben nur einen Tagesausflug gemacht. Tampa hat aber noch viel mehr zu bieten, zum Beispiel gute Museen wie das Fotomuseum. Nächstes Male würde ich auf jeden Fall eine oder zwei Übernachtungen einplanen. Alleine schon um der Brauerei und Ybor District einen intensiveren Besuch abzustatten.

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