Sarasota / Mote Marine Laboratory

Die letzten Tage sind wir zweimal nach Sarasota gefahren. Dabei muss man die Inseln Longboat Key und Crecent überqueren.
Obwohl Anna Maria und Longboat Key direkt nebeneinander liegen, könnten sie verschiedener nicht sein. Die Strände sind wohl überall gleich feinsandig und weiss.
Doch während Anna Maria anarchicher ist, durchsetzt mit liebenswürdigen kleinen individuellen Geschäften, typischen altfloridianischen Gebäuden und auch Trailerparks, ist Longboat Key die grüne, unaufgeregte, gestriegelte, normierte Strandoase der Leute, die mit anderen Menschen ungerne in Kontakt zu treten scheinen.
Zumindest scheint man hier absolut Wert auf Intransparenz und Abstand zu legen.

Noch mondäner wird es, wenn man unmittelbar nach Crescent und Sarasota kommt.
Sarasota ist eine ziemlich reiche Gemeinde mit sehr vielen, pompösen Villen am Meer, dass man nicht mehr aus dem Staunen kommt.

Sarasota selber gönnt sich den Luxus von mehreren Kunstmuseen, einer eigenen Oper, einer Performance Hall für darstellende Künste und beherbergt das berühmte Ringling Museum mit bekanntesten Malern, und dass bei nur ca. 50.000 Einwohnern. Durchaus beachtlich -wobei bei dem Vermögen wiederum nicht.

Da die kleine, überschaubare historische Innenstadt bei einem Cafebesuch mit strategischer Aussicht vom Sitzen begutachtet wurde, sind wir noch ins „Mote Marine Laboratory and Aquarium“ gefahren.
Bei ca. 17$ Eintritt gibt es dort verschiedene Aquarien mit Pflanzen- Tierwelt der Meere, eine gute Sonderausstellung über Anpassung, Tarnung und Verteidigungsstrategien der Meerestiere.

Da das Mote aber auch eine Forschungs-und Aufzuchtsstation ist, werden hier verletzte und verlassene Tiere grossgezogen.
Darunter sind natürlich auch die Zugpferde von Mote, die Schildkröten, die hier an den hiesigen Stränden massig Eier ablegen, Delfine und nonplusultra die Manatees.
Manatees ( von denen ich zuvor nie was gehört habe), haben der Gegend auch den Namen geprägt – Bradenton und Sarasota nennen sich offiziell Manatee County.

Da Mote kein Showpark ist, gibt es hier auch keine springenden Delfine mit einstudierten Showeinlagen, zumal im Moment nur ein einziger Delfin zur lebenslangen Pflege da ist.

Empfehlenswert für zwei bis drei Stunden.

Me(e)hrbilder, wenn ich diese zuhause von der Kamera hochladen kann.

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